4.800 Personen verletzen sich jedes Jahr beim Inlineskaten so schwer, dass sie ins Spital müssen. Neun von zehn Unfällen sind Stürze. Knochenbrüche sind mit 43 Prozent die häufigste Verletzungsart. Mehr als ein Viertel der Verunglückten (28 Prozent) erleidet Prellungen. Etwa zehn Prozent ziehen sich Kopfverletzungen zu, die mitunter lebensgefährliche Folgen haben können, berichtete das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) am Freitag. 2007 trug bereits jeder vierte Skater einen Helm, 2003 war es nur jeder 14.

Vor allem Kinder und Jugendliche sind betroffen: Mehr als die Hälfte der Verunglückten (56 Prozent) ist jünger als 25 Jahre. In Mitleidenschaft gezogen werden mit 58 Prozent überwiegend die oberen Extremitäten wie Unterarme, Handgelenke oder Schulter. "Protektoren an Ellenbogen, Knie und Handgelenken dämpfen den Aufprall bei einem Sturz deutlich. Ein Helm trägt maßgeblich zum Schutz vor Verletzungen bei", empfiehlt Anton Dunzendorfer, Leiter des Bereichs Heim, Freizeit & Sport im KfV. (APA)