Ulm - Noch im Mai soll nach Zeitungsinformationen der Verkauf des Erbes des Unternehmers Adolf Merckle beginnen. Schon in der kommenden Woche werde eine Bank mit dem Verkauf des Generikaherstellers Ratiopharm beauftragt, berichtet die "WirtschaftsWoche". Zu den Kandidaten zählten unter anderem Sal. Oppenheim, die Royal Bank of Scotland und die Deutsche Bank. An einer Übernahme des Unternehmens seien mehrere Pharmahersteller und zwei Finanzinvestoren interessiert.

Dagegen stocke der Verkauf des Mehrheitsanteils am Zementhersteller HeidelbergCement. Grundsätzlich interessierte Finanzinvestoren wie Goldman Sachs und PAI aus Frankreich hätten von den Banken finanzielle Zugeständnisse verlangt, zu denen diese nicht bereit seien. Beim Verkauf des Laupheimer Pistenbully-Bauers Kässbohrer werde bereits im Sommer mit einer Entscheidung gerechnet. Es soll mehrere Interessenten geben.(APA/dpa)