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Das "Dach der Welt", aufgenommen aus einer Höhe von 8.848 Metern.

REUTERS/Desmond Boylan

Mount Everest - Nur um Haaresbreite ist der aus dem oberösterreichischen Gosau (Bezirk Gmunden) stammende Extrembergsteiger Walter Laserer am Mount Everest dem Tod entronnen. Medienberichten zufolge konnten Laserer und eine niederländische Begleiterin aus einer Gletscherspalte gerettet werden, für einen nepalesischen Sherpa kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Die Gruppe befand sich gerade beim Khumbu-Eisbruch, als die Eislawine die drei Bergsteiger erfasste. Laserer und eine Journalistin wurden in eine Gletscherspalte geworfen. Obwohl Laserer das Bewusstsein verlor, gelang es seinen Kameraden noch rechtzeitig, ihn und die niederländische Journalistin zu bergen.
Wie der Bruder des Geretteten am Sonntag berichtete, soll die Expedition im Gedenken an den verstorbenen Sherpa fortgesetzt werden. Dies sei sein Wunsch gewesen, da die Bergsteiger diese Expedition nicht ohne Grund in Angriff genommen hatten: Hintergrund für diese Besteigung des Mount Everests ist der Einsatz gegen Umweltverschmutzung. Insgesamt 40 Kletterer bringen dabei den von „Touristen" hinterlassenen Müll zurück ins Tal. (APA)