Tokio - Japans größter Pharmahersteller Takeda hat von der Übernahme des US-Konkurrenten Millennium profitiert und seinen Gewinn im vierten Quartal mehr als verdoppelt. Für das neue Geschäftsjahr blieb der Konzern mit seiner Prognose jedoch hinter den Analysten-Erwartungen zurück.

Der Gewinn im Schlussquartal des abgelaufenen Geschäftsjahrs (zum 31. März) sei auf umgerechnet rund 540 Mio. Euro (72,6 Mrd. Yen) von 225 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum geklettert, teilte Takeda am Montag in Tokio mit. Für das gesamte Jahr verbuchte der Konzern allerdings mit rund 2,44 Mrd. Euro den geringsten Gewinn seit acht Jahren. Gedrückt wurde das Ergebnis durch Einmalkosten verbunden mit der Übernahme der US-Biotech-Firma Millenium Pharmaceutical im ersten Geschäftsquartal.

Für das laufende Jahr rechnet Takeda mit einem Gewinn von 2,98 Mrd. Euro. Analysten erwarten im Schnitt 3,34 Mrd. Euro. (APA/Reuters)