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Richard Gasquet hat einen schlechten Riecher.

Foto: APA/AP/Baroncini

Paris - Tennisprofi Richard Gasquet hat seine Kenntnis über einen positiven Kokain-Test bestätigt, gleichzeitig jedoch seine Unschuld beteuert. "Ich sammele Beweise für meine Unschuld und werde den geeigneten Zeitpunkt wählen, mich zu äußern", sagte Gasquet in einer Erklärung. Der 22-Jährige räumte ein, dass die B-Probe des beim Turnier in Key Biscayne/Florida Ende März vorgenommenen Doping-Tests den Kokain-Befund der A-Probe bestätigt hat.

Dem Weltranglisten-21. droht wegen der Einnahme einer verbotenen Substanz eine Sperre von maximal zwei Jahren. Sollte er beweisen können, dass die Droge außerhalb des Wettbewerbs konsumiert wurde, könnte sich die Sperre auf drei Monate reduzieren.

Gasquet hatte im März bei dem Turnier in Miami sein Match gegen den Spanier Albert Montañes wegen einer Verletzung an der rechten Schulter abgesagt. Auch in der vergangenen Woche fehlte er im portugiesischen Estoril wegen einer Nackenverletzung. Beim Masters-Turnier in Rom Ende April war Gasquet im Achtelfinale gescheitert.

Gasquet wäre der vierte Tennisprofi, der positiv auf Kokain getestet wurde - nach Karel Novacek und Mats Wilander bei den French Open 1995 sowie Martina Hingis während Wimbledon 2007.(APA/dpa)