• Bei Gewitter sollte man aber generell die Nähe von Bäumen meiden.
  • Zu wenige wissen, dass es bei akuter Blitzgefahr im Freien hilft, in die Hocke zu gehen und dabei einige Meter Abstand zu Objekten zu halten.
  • Am sichersten ist es jedenfalls, sich rasch in ein Auto oder in ein Gebäude - aber kein Baumhaus! - zu begeben.

    254.091 Blitze im Jahr 2008

    Laut der "Aldis"-Blitzstatistik gab es im heurigen Jahr bereits 21.401 geortete Blitze, im Vorjahr waren es im selben Zeitraum 5.779. Gesamt gab es 2008 immerhin 254.091 Blitze. Österreichischer Hotspot ist der Südalpenraum."Die meisten Blitze bleiben innerhalb der Wolke", erklärt Gerhard Diendorfer, Abteilungsleiter der Blitzbeobachtungsstelle "Aldis" (Austrian Lightning Detection & Information System).

    Blitz sucht sich höchsten Punkt

    Ein Blitz zuckt nicht wahllos durch die Atmosphäre: Er sucht sich einen Weg, der am besten leitet. Der Vorgang ist noch nicht vollständig aufgeklärt. In Bodennähe sucht der Blitz dann den höchsten Punkt, um einzuschlagen: "Ein Haus, ein Kirchturm - es ist alles besser für ihn als Luft", verdeutlichte der Experte.

    Ein gewöhnlicher Blitz hat ungefähr 10.000 bis 20.000 Ampere, die Stromstärke der Entladung kann aber auch bis zu 250.000 Ampere betragen. Laut dem Experten entstehen Temperaturen bis zu 30.000 Grad Celsius. Die plötzliche starke Wärmeentwicklung des Blitzes führt dazu, dass sich die Luft entlang seines Weges sehr schnell ausdehnt - diese "Explosion" ist dann als Donner zu hören. (APA)