Detroit - Die angeschlagenen US-Autobauer GM und Chrysler wollen Kreisen zufolge im Rahmen ihrer Sanierung die Zahl ihrer amerikanischen Vertragshändler um etwa ein Drittel senken. Die Opel-Mutter General Motors (GM) plane die Zusammenarbeit mit bis zu 2.000 Partnern zu beenden, Chrysler mit etwa 1.000, wie drei mit den Plänen vertraute Personen am Mittwoch erklärten. Die Entscheidung unterstreicht, dass die Krise bei den beiden Herstellern sich zunehmend ausweitet.

GM war zunächst nicht zu einer Stellungnahme zu erreichen. Eine Chrysler-Sprecherin erklärte, das Unternehmen habe noch nichts mitzuteilen. GM hat noch bis zum 1. Juni Zeit, der US-Regierung einen Restrukturierungsplan vorzulegen. Ansonsten droht dem Unternehmen der Bankrott. Chrysler ist bereits insolvent. (APA/Reuters)