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Was wird Apple bringen?

EPA/GUY CHAN

Apple-Chef Steve Jobs wird nicht, wie ursprünglich vermutet, rechtzeitig zur Entwicklerkonferenz WWDC in sein Amt zurückkehren und seine Keynote halten. Dies verkündete der Konzern vergangenen Mittwoch in einer Presseaussendung.

US-Medien äußerten daraufhin Zweifel, ob trotz Jobs Abwesenheit ein neues iPhone vorgestellt würde. Doch die Zeichen stehen gut, dass Apple neben der neuen iPhone-Software 3.0 und dem Betriebssystem "Snow Leopard" ein weiteres As aus dem Ärmel zieht.

Warum ein neues iPhone kommt

Das Nachrichtenportal The Business Insider hat nun fünf Gründe festgemacht, weshalb im Juni ein neues iPhone kommen soll:

  • Im Juni laufen die ersten iPhone-Verträge mit Mobilfunkbetreiber aus. Gleichzeitig sollte Palm seinen iPhone-Rivalen "Pre" in den Startlöchern haben und das neue Android-Handy G2 von HTC sich bereits am Markt etabliert haben. Genug Ansporn, um den Start des neuen iPhones nicht noch weiter nach hinten zu verschieben.
  • In der Vergangenheit hatte Apple neue iPhones immer einige Wochen vor dem Verkaufsstart angekündigt. Damit würde man verhindern, dass über den Verkauf und Partner Geheimnisse an die Oberfläche kommen, bevor Apple das Gerät offiziell enthüllt.
  • Wenn Steve Jobs zu krank ist, um die Keynote im Juni zu halten, könnte es sein, dass Jobs auch einige Wochen später nicht in der Verfassung für eine größere Presseveranstaltung sein wird.
  • Gleichzeitig haben Apples Manager rund um Phil Schiller bereits bewiesen, dass sie neue Produkte auch eigenständig in den Markt einführen können. Selbst ohne Jobs Charme dürfte das gelingen.
  • Die neue Software iPhone 3.0 enthält über 1.000 neue Programmierschnittstellen (API) für Entwickler. Wie berichtet, sollen sich darunter auch einige konkrete Hardwareänderungen auszumachen sein. Die WWDC wäre der einzig richtige Zeitpunkt, um eine neues iPhone Entwicklern vorzustellen.

Neue Hardware, neues Design?

Erste Hinweise zu Spezifikationen des kommenden iPhones sind bereits vergangene Woche aufgetaucht. Diese deuten darauf hin, dass Apple wesentliche Komponenten wie Prozessor, Speicher und Netzwerkchips tauschen wird. Auf einige der neuen Komponenten weist bereits die neue Software hin.

Ob das jedoch auch bedeutet, dass das iPhone ein Redesign erhält, ist jedoch offen. Einzig ein Hinweis bislang verwies auf ein mögliches Unibody-Design, wie es bereits in Apples MacBooks eingesetzt wird. (zw)