Wien  - In 43 Tagen ist es soweit: Von 26. bis 28. Juni geht das 26. Wiener Donauinselfest über die Bühne. Trotz Wirtschaftskrise ist das Programm dicht gedrängt, 2.000 Künstler werden auf 13 Bühnen auftreten. "Wir haben heuer ein marginal kleineres Budget", erklärte Projektleiter Sascha Kostelecky am Donnerstag - "doch das hat keine Auswirkungen auf das Programm." Vielmehr seien Synergien gesucht und Leistungen optimiert worden, um Kosten zu sparen. Deshalb konzentriert sich das Festival heuer ausschließlich auf die Donauinsel, das rechte Donauufer wird nicht genutzt.

Die Gesamtkosten für das Festival, das von der Wiener SPÖ veranstaltet wird, wurden mit sechs Millionen Euro beziffert. Die Sponsorensuche gestaltete sich weniger schwierig, als aufgrund der Wirtschaftskrise erwartet. "Es hat am Anfang schlimmer ausgesehen, als es dann im Endeffekt war. Es gab längere Gespräche, aber am Ende haben wir mit jedem Partner einen gangbaren Weg gefunden", erklärte Kostelecky. Grund dafür sei auch gewesen, dass die Firmen wüssten, wohin sie investieren: "Wir haben den gleichen Werbewert wie die österreichische Nationalmannschaft, nur dass wir ein bisschen erfolgreicher sind", witzelte er.

"Optimiert" wurde neben dem Festgelände auch das Sicherheitskonzept: Mehr Ordnungshüter und eine stärkere Polizeipräsenz sowie eine verbesserte Ausleuchtung der Insel sollen das "subjektive Sicherheitsgefühl" der Festbesucher verbessern. Eine Insel-Hausordnung soll für eine friedliche Durchführung des Festivals sorgen. Auch Alkoholkontrollen wird es heuer wieder geben: "Diese haben sich bewährt", so Kostelecky.(APA)