"In Europa ist der Ausbruch der 'neuen' A(H1N1)-Influenza weitgehend zum Stillstand gekommen. Der Schwerpunkt ist in Amerika. In den USA spricht das Gesundheitsministerium von einer Weiterverbreitung des Virus in der Bevölkerung (community transmission, Anm.)", erklärte Dienstagnachmittag der Generaldirektor für öffentliche Gesundheit, Hubert Hrabcik. In Österreich hat sich keine Änderung der Situation mit bisher nur einem bestätigten Fall dieser Influenza-Variante ergeben. Eine Probe werde untersucht, meinte Hrabcik.

Bedenken gäbe es international wegen des Aufflammens dieser Influenza-Infektionen in Japan, meinte der Experte. Dort seien über Nacht etwas mehr als 100 (ECDC: 102) neue Fälle bestätigt worden. Hrabcik: "Sie gab es aber in einer Hochschulgemeinde mit engeren Wohnverhältnissen."

Bezüglich eines möglichen Impfstoffes bzw. allfälliger Probleme bei der Entwicklung meinte der Fachmann, ein Zeitraum bis zum Vorliegen einer Vakzine Mitte Juli sei im Rahmen dessen, was man sich erwarten könne. Hrabcik: "Das Virus wächst in Hühnereiern offenbar schlechter als in der Zellkultur." (APA)