Wels - Das Final-Duell der österreichischen Basketball-Herren-Bundesliga heißt Gmunden gegen Wels. Nachdem sich die Gmundner gegen Traiskirchen mit 3:0 Siegen durchgesetzt hatten, entschieden die Welser am Mittwoch die Halbfinalserie gegen den nun entthronten Titelverteidiger Fürstenfeld mit 3:1 für sich. Die Oberösterreicher gewannen daheim Spiel vier gegen die Steirer nach einer überzeugenden Leistung 125:110 (59:51).

Damit kommt es ab dem 28. Mai zum zweiten Mal nach 2006 zum Oberösterreich-Duell Gmunden gegen Wels um den Meistertitel. Vor drei Jahren haben sich die Gmundner 3:1 durchgesetzt. In Spiel vier gegen die Fürstenfelder beeindruckten die Welser mit einer starken Offensivleistung, die Panthers aus der Steiermark waren hingegen in der Verteidigung nicht immer sattelfest. Das vor allem im dritten Viertel, als die Gastgeber vorentscheidend auf 94:72 davonzogen.

"Wir haben die ganze Serie über gezeigt, dass wir das bessere Team sind", erklärte Wels-Trainer Raoul Korner. "Wir freuen uns jetzt auf das Finale." Davor Lamesic freute sich über den Einzug in sein erstes Finale. "Das ist ein tolles Gefühl. Wir spielen als Mannschaft irrsinnig gut zusammen." Fürstenfeld-Coach Aaron Mitchell gab indes nach der Partie an, nun über eine etwaige Fortsetzung seiner Tätigkeit in Fürstenfeld in der nächsten Saison noch gründlich nachdenken zu müssen.

In der Schlussphase des Spiels, als dieses schon entschieden war, sorgte Fürstenfeld-Präsident Harald Fischl für Aufregung. Er  forderte sein Team zum Abtreten auf, da er mit der Schiedsrichterbesetzung für dieses Match nicht einverstanden war. Auch die Traiskirchner beschwerten sich in einer Aussendung über Leistungen der Schiedsrichter. Aus diesem Grund würde Präsident Fritz Knotzer überlegen, seine Funktion zurückzulegen