Für Montag früh wird ein Verkehrschaos in Wien-Innere Stadt erwartet. Der Grund: Die österreichischen Frächter sehen ihre Existenz gefährdet und fordern mit einer Protestfahrt am Ring die Einhaltung politischer Zusagen. Deshalb werden von 8.00 Uhr bis in die Nachmittagsstunden bis zu 32 Lkw in Wien unterwegs sein. Von 11.00 bis 12.00 Uhr werden die Lastwagen auf dem ersten Fahrstreifen der Ringstraße zwischen Stadiongasse und Schottengasse abgestellt, berichtete der ÖAMTC.

Der Konvoi startet gegen acht Uhr in der Engerthstraße. Er wird über Meiereistraße, Stadionallee, Schüttelstraße, Donaukanalstraße zum Julius Raab Platz und von dort auf die Ringstraße unterwegs sein. In weiterer Folge werden die Lkw Ring und Franz-Josefs-Kai mehrfach auf der ersten Spur befahren, bis sie von 11.00 bis 12.00 Uhr stehenbleiben. Ab 12.00 Uhr werden sie wieder ihre Heimreise antreten.

Ring meiden

Der ÖAMTC rechnet mit längeren Verzögerungen und rät, Ring, Franz-Josefs-Kai und die Ausweichstrecke über die Zweierlinie von Montagfrüh bis Mittag zu meiden. Allgemein empfiehlt es sich, öffentlich zu fahren oder großräumig ausweichen. Alle Autofahrer, die vorhaben, in der Früh über den Knoten Prater von der Südost-Tangente (A23) abzufahren, empfiehlt der Touringclub die Abfahrt vorher (Handelskai) oder die darauffolgende (Landstraße) zu nehmen.

Auch Sonntag ist bereits mit Staus rund um den Praterstern und das Ernst-Happel-Stadion zu rechnen. Aufgrund es Anreiseverkehrs zum Konzert der australischen Rockband AC/DC werden ab den Nachmittagsstunden Staus rund um den Praterstern erwartet. Um für Klassiker wie "Hells Bells" oder "Highway to Hell" nicht zu spät zu kommen, rät der ÖAMTC, mit Öffentlichen Verkehrsmitteln wie der U2 anzureisen. (APA)