Bild nicht mehr verfügbar.

Guillermo Garcia-Lopez (ESP) ist nun mit einem ATP-Titel ausgestattet.

APA-FOTO: EXPA PICTURES/JOHANN GRODER

Kitzbühel - Guillermo Garcia-Lopez hat am Samstag bei den mit 450.000 Euro dotierten Austrian Open von Kitzbühel triumphiert. Der im Endspiel favorisierte Spanier musste gegen den französischen Lucky Loser Julien Benneteau allerdings einen wahren Marathon absolvieren, stand erst nach 3:10 Stunden (richtig) als 3:6,7:6(1),6:3-Sieger fest, kassiert 71.700 Euro Siegprämie und 250 Punkte für die Weltrangliste.

Für Garcia-Lopez ein perfekter Tag. Gleich in seinem ersten Endspiel verließ der 25-Jährige als Sieger den Platz, musste dafür allerdings hart arbeiten. Die Kontrahenten lieferten sich bis in den dritten Satz einen engen Kampf, Garcia-Lopez wendete schließlich das Blatt mit mehr Initiative zu seinen Gunsten. Bennetau, der eigentlich schon in der Qualifikation ausgeschieden war, beschränkte sich in langen Ballwechseln nur mehr darauf, die Filzkugel zurückzuspielen.

Dabei war der 27-jährige Franzose im zweiten Satz sogar mit einem Break vorne gelegen, konnte diesen Vorteil aber nicht nützen und brachte sich mit einem schwachen Tie-Break (1:7) um die Früchte seiner Arbeit. Im Schlusssatz konnte die Nummer 96 der Welt nur bis zum 3:3 mithalten und musste dann Garcia-Lopez ziehen lassen.

Der in Kitzbühel noch als Nummer 74 der Welt geführte Spanier konnte sein Glück kaum fassen. "Ich weiß es noch gar nicht, muss mich erst etwas ausruhen. Ich war das erste Mal in einem Finale und habe dann auch noch gewonnen, das ist unglaublich. Ich war dann aggressiver, das hat es letztlich ausgemacht."

Zuvor hatten sich im Doppel-Endspiel die als Nummer zwei gesetzten Brasilianer Marcelo Melo/Andre Sa den Sieg über die rumänisiche Paarung Andrei Pavel/Horia Tecau mit 6:7(9),6:2,10:7 gesichert. (APA)