Wien - Die Übernahme von Opel durch Magna dürfte für die heimischen Produktionsstätten eher Vor- als Nachteile bieten. Für die Magna-Zulieferbetriebe dürfte die Verflechtung mit Opel zusätzliche Chancen bringen, erinnerte man am Samstag im Unternehmen an frühere Aussagen von Magna-Europa-Chef Siegfried Wolf. Für das Werk in Graz-Thondorf hatte er eine Art Standortgarantie gegeben.

Magna ist vom Rückgang des Autoabsatzes massiv betroffen und hat in den österreichischen Werken nicht nur auf Kurzarbeit zurückgegriffen, sondern auch einen Gehaltsverzicht für Besserverdienende durchgesetzt.

Auch das General-Motors Powertrain-Werk in Wien Aspern mit gut 1.500 Mitarbeitern dürfte von dem Deal eher profitieren als verlieren. Wolf hat im Vorfeld darauf verwiesen, dass das hochmoderne Getriebewerk im Magna-Konzept eine zentrale Rolle spiele. In Wien Aspern ist die zwischenzeitlich eingeführte Kurzarbeit inzwischen wieder aufgehoben. (APA)