Wien/Laakirchen - Der börsenotierten oberösterreichische Zulieferer Miba AG reduziert die Dividende: Die Hauptversammlung der Miba AG hat heute, Freitag, die Ausschüttung einer Dividende von 3,00 Euro je Aktie (nach 3,30 Euro) für das Geschäftsjahr 2008/09 beschlossen. Gemessen am Aktienkurs zum Bilanzstichtag 31.1.2009 entspricht dies einer Dividendenrendite von 4,3 Prozent.

Mit der Reduktion der Dividende werde dem wirtschaftlichen Umfeld Rechnung getragen, so das Unternehmen. Andererseits unterstreiche sie ihre Kontinuität bei der Dividendenzahlung und biete den Aktionären eine angemessene Verzinsung des eingesetzten Kapitals.

Als Valutatag für die Dividendenauszahlung wurde der 29. Juni 2009 festgesetzt. Bei der Hauptversammlung wurde Dr. Wolfgang Berndt, dessen Aufsichtsratsmandat ausgelaufen war, für weitere fünf Jahre in den Aufsichtsrat gewählt.

Die Miba Gruppe mit Hauptsitz in Laakirchen in Oberösterreich ist strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie. An elf Standorten weltweit werden Sinterformteile, Gleitlager, Reibbeläge und Beschichtungen für Kraftfahrzeuge, Eisenbahnen, Schiffe, Flugzeuge und Kraftwerke hergestellt. Die Produkte der Miba machen Fahrzeuge leistungsstärker, sicherer und umweltfreundlicher. Die Miba beschäftigt rund 2.700 Mitarbeiter, mehr als die Hälfte davon an ihren heimischen Standorten in Laakirchen, Vorchdorf und Roitham. Der Umsatz des börsenotierten Unternehmens im Geschäftsjahr 2008/09 betrug 374,6 Mio. Euro bei einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 34,5 Mio. Euro. (APA)