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Nordkoreanisches Boot an der chinesischen Grenze bei Dandong: die von Kim bestellten Wasserfahrzeuge dürften um einiges luxuriöser ausgestattet sein.

Foto: AP/Ng Han Guan

In Viareggio hat die italienische Finanzpolizei zwei Luxusjachten beschlagnahmt, die laut der Zeitung Libero News für den nordkoreanischen Staatschef Kim Jong Il bestimmt waren. Das Handelsembargo gegen Nordkorea verbietet den Export von Luxusgütern.

Die Zeitung berichtet, dass ein österreichischer Geschäftsmann die Anzahlung für die Schiffe, die gemeinsam 13 Millionen Euro kosten sollen, geleistet habe. Den Besitztitel habe der Vermittler dann an eine chinesische Firma weitergegeben, die die Jachten nach Nordkorea bringen hätte sollen.

Aufgrund eines Hinweises der österreichischen Behörden gelang es laut der Zeitung den Ermittlern, eine Verbindung zwischen dem chinesischen Käufer und Nordkorea zu belegen. Nun sollen die beiden Schiffe versteigert werden, die bereits geleistete Anzahlung wurde eingefroren. (red/derStandard.at/21.7.2009)