Zwei schwere Unfälle mit Todesopfern haben sich am Montag in den italienischen Alpen ereignet. Ein Hubschrauber der Alpinrettung ist am Montag am Mont Blanc abgestürzt. Dabei sind drei Personen ums Leben gekommen, eine weitere schwebt in Lebensgefahr, teilte die Polizei in der norditalienischen Stadt Aosta mit. Auf einem anderen Gipfel der Region stürzten zwei Bergsteiger ab.

Der Hubschrauber war mit Arbeiten zur Instandhaltung der Stromleitung beschäftigt. Aus noch ungeklärten Gründen soll er gegen eine Felswand geprallt sein. Wegen des starken Schnees und der steilen Hänge gestalteten sich die Rettungsarbeiten schwierig. Ein Verletzter wurde in einer Schlucht gesichtet, in die der Hubschrauber abgestürzt ist.

Absturz am Monte Rosa

Der zweite Unfall ereignete sich am Monte Rosa, der am Aostatal liegt. Zwei Bergsteiger stürzten dort auf einer Höhe von 4.000 Metern ab und kamen ums Leben.

Am Montagvormittag war außerdem ein Kleinflugzeug am Monte Rosa abgestürzt. Der verletzte Pilot konnte gerettet werden. Der Pilot, der ins Spital von Aosta gebracht wurde, schwebt nicht in Lebensgefahr.
 (APA)