Jerusalem - In Israel sorgt ein möglicher Geheimbesuch von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu in Russland für große Aufregung. In den Schlagzeilen wurde der Regierungschef am Donnerstag als Lügner betitelt.

Netanyahu war am Montag für mehr als zehn Stunden scheinbar verschwunden. Auf Nachfragen von Journalisten erklärte sein Büro, der Ministerpräsident besuche eine "Sicherheitseinrichtung im Land". Schnell machten allerdings Gerüchte die Runde, Netanyahu sei zu einem dringenden Termin ins Ausland gereist.

Am Mittwoch berichteten israelische Medien schließlich, Netanyahu sei zu geheimen Gesprächen nach Moskau geflogen. Dabei sei es vermutlich um Waffenverkäufe an den Iran gegangen. Netanyahus Büro nahm nicht zu den Berichten Stellung. (APA/AP)