Wien - Bundeskanzler Werner Faymann empfängt am Freitag Nachmittag Vertreter der IG-Milch, die zur Zeit mit Blockaden und Aktionen auf den ihrer Meinung nach zu niedrigen Milchpreis aufmerksam macht. Im Gegenzug will die IG-Milch die für das Wochenende geplanten "Aktionen wie Straßensperren, Mahnfeuer, Protestkundgebungen aussetzen, um für diese wichtige Zusammenkunft eine gute Gesprächsbasis zu ermöglichen", heißt es in einer Aussendung der IG-Milch. Der Aufruf zum Milchlieferstopp bleibe aber aufrecht.

Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich könne aus terminlichen Gründen nicht an dem Treffen teilnehmen, sagte seine Sprecherin. Ein eigener Termin sei derzeit nicht geplant, Berlakovich habe aber in Salzburg am Rande der Regierungsklausur mit Milchbauern geredet. (APA)