Fort Worth - Im Kampf gegen die schwere Branchenkrise hat sich die US-Fluggesellschaft American Airlines eine Milliardenspritze besorgt. Der Mutterkonzern AMR verschaffte sich über mehrere Maßnahmen insgesamt 2,9 Mrd. Dollar (1,97 Mrd. Euro) an flüssigen Mitteln. Mit dem Geld solle auch der Kauf neuer Flugzeuge finanziert werden, wie AMR am Donnerstag am Sitz im texanischen Fort Worth mitteilte.

Das Kapital kommt unter anderem aus dem Verkauf von Geschäften und Flugzeugen sowie aus neuen Krediten. Der zweitgrößte US-Anbieter American Airlines fliegt wie derzeit praktisch alle traditionellen Fluggesellschaften in den Vereinigten Staaten hohe Verluste ein.

Bei einer weiteren Verschlechterung befürchten Experten für die USA eine neue Pleitewelle in der Branche. Die meisten großen US-Fluglinien hatten erst in den vergangenen Jahren über Insolvenzen Altlasten abgeworfen und so einen Neustart geschafft. (APA)