London - Verhütungsmittel für die Menschen in Entwicklungsländern könnten nach Ansicht renommierter Mediziner den Klimawandel verlangsamen. Weltweit gebe es pro Jahr 76 Millionen ungewollte Schwangerschaften, weil mehr als 200 Millionen Frauen keinen Zugang zu Verhütungsmitteln haben, schreibt das angesehene britische Medizinjournal The Lancet im Vorwort seiner neuesten Ausgabe. Würde diese Nachfrage erfüllt, würden sich zudem auch noch die Auswirkungen des Klimawandels verringern. (red, DER STANDARD/Printausgabe 18.9.2009)