Wien - Die Fahrgast-Plattform "Probahn" hat am Sonntag den Vorschlag einer Unternehmensberatung zurückgewiesen, die ÖBB sollten sich "aus der Fläche zurückziehen" und Nebenbahnen aufgeben: "Die relativ geringen Einsparungen durch 'Rückzug aus der Fläche' stehen in keinem Verhältnis zum volkswirtschaftlichen Schaden (Erreichbarkeit, Daseinsvorsorge für Bevölkerung, Markt- und Präsenzverlust der Bahn) und auch in keinem Verhältnis zu den Fehlbeträgen des ÖBB-Konzerns", so der Verein in einer Aussendung.

ÖBB müssten den Eigentümerauftrag erhalten, diese unrentable Regionalbahnen an andere abzugeben.

Die Politik müsse begreifen, dass die ÖBB ein "Sanierungsfall" sei und einen "Neustart" brauche: "Was bei den heimischen Banken mit Milliardenbeiträgen möglich war (Haftungen, Eigenkapitalspritzen, Anm.), auch bei der AUA mit 500 Mio. Euro erfolgt ist (Zuschuss, Anm.), bei Opel mit 300 Mio. Euro vorgesehen ist (Haftungen, Anm.), muss auch bei den ÖBB möglich sein." (APA)