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Zwei freie Pint Guinness pro Tag gab es bei "Onkel Arthur".

Foto: Reuters/PETER MACDIARMID

Dublin - Berauschende Feste rund um den Globus: Pünktlich um 19.59 Uhr (MESZ) wollten hunderttausende Guinness-Fans am Donnerstag in Lokalen von Nigeria über Malaysia bis zu den USA den 250. Geburtstag des inoffiziellen irischen Nationalgetränks feiern. Mittelpunkt der Festivitäten ist die irische Hauptstadt Dublin, wo Arthur Guinness 1759 erstmals das schwarze Bier mit der weißen Krone braute. Dort allein boten 33 Pubs Live-Musik und andere Spektakel rund um das Guinness an.

Am liebsten würde er in jedem der 33 Pubs mit einem "Pint" auf den Geburtstag des Dunkelbiers anstoßen, sagte Rory Guinness dem staatlichen Radiosender RTE. Der 34-jährige Ur-Ur-Ur-Ur-Urenkel von Arthur Guinness ist davon überzeugt, dass das berühmte Dunkelbier nur in Irland entstehen konnte. "Nur hier gibt es die wunderbare Gerste, das Wasser und all die magischen Zutaten, die es zu einem derart köstlichen Pint braucht", sagte er.

Eine der größten Erfolgsgeschichten

Mit der Unterzeichnung eines 9.000 Jahre gültigen Pachtvertrags für eine heruntergekommene Brauerei in Dublins St. James's Gate läutete Arthur Guinness die Geburt des Guinness ein. Damit begann eine der größten wirtschaftlichen Erfolgsgeschichten Irlands - auch wenn es noch Jahre dauern sollte, bis das Gebräu zur Trinkreife gelangte.

Bei "Onkel Arthur" zu arbeiten, wie das Unternehmen lange Zeit genannt wurde, bedeutete nicht nur Job-Sicherheit, sondern auch zwei freie Pint Guinness pro Tag, häufige Firmen-Picknicks und jede Menge Sport unter anderem im firmeneigenen Schwimmbad. Heute werden täglich in 150 Ländern rund zehn Millionen Pint getrunken. Seit der Fusion 1997 gehört Guinness dem Getränke-Giganten Diageo. (APA/AFP)