Wien - Eine Initiative gegen Zugangsbeschränkungen hat der Verband sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) am Montag gestartet. Die in der Novelle zum Universitätsgesetz (UG) fixierten qualitativen Zugangsbeschränkungen für Master- und PhD-Studien sind "eine massive Barriere im Studium", kritisierte die Bundesvorsitzenden des VSStÖ, Sophie Wollner. Start der Initiative war eine Aktion vor der Universität Wien, wo am Montagvormittag Schranken aufgestellt wurden - als Symbol für die Zugangsbeschränkungen, die die Studenten am Weiterstudieren hindern würden.

Zugangsbeschränkungen seien "höchst sozial selektiv", die Regierung würde dadurch diese Beschränkungen besonders Studenten aus bildungsfernen Schichten und arbeitende Studierende das Studium erschweren, so Wollner. Der VSStÖ will im Rahmen einer Informationsoffensive an den Unis und auf ihrer Internetseite über das neue Gesetz und seine Auswirkungen auf den Alltag der Studenten aufklären. (APA)