Wien - Robert Gruber, bis April Vizegeneraldirektor der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, ist heute, Dienstag, früh nach langjährigem Kampf gegen eine Krebserkrankung gestorben. Gruber wurde nur 53 Jahre alt.

"Wir trauern um einen besonderen Menschen und Kollegen, der mit seiner Liebenswürdigkeit, seiner Leidenschaft für das Bankgeschäft und die Kunden, mit seinem Teamgeist im Vorstand und seiner Verbundenheit mit der Raiffeisenfamilie bei uns allen tiefen Eindruck hinterlassen hat", schrieben Vorstand und Aufsichtsrat in einer Mitteilung an die Medien. "Sein Tod macht uns tief betroffen," würdigen Aufsichtsratspräsident Christian Konrad und RLB-Generaldirektor Erwin Hameseder den Verstorbenen.

Mag. Dr. Robert Gruber war erst seit 2001 wieder bei Raiffeisen zurück gewesen. Er hatte seine Karriere in diesem Sektor begonnen, im Kommerzbereich der Raiffeisen Zentralbank (RZB). Danach wechselte er für einige Jahre zur Firmengruppe des Austrokanadiers Frank Stronach, wo er als Finanzvorstand gemeinsam mit Stronach die Magna Europe Holding aufbaute. 1997 wurde er Geschäftsleiter der Porsche Holding. Von 1. August 2001 bis 30. April 2009 war er Generaldirektorstellvertreter der RLB NÖ-Wien und Vorstand für Kommerzkunden. Im heurigen Frühjahr hatte er seine Vorstandsfunktion krankheitsbedingt zurückgelegt, trug seither die Funktion eines Generalbevollmächtigten. (APA)