Foto: Gizmodo

Microsofts Stellungnahme zum Booklet-PC "Courier" bleibt noch aus, doch seit der inoffiziellen Veröffentlichung erster Informationen und Bilder, scheinen die Quellen nicht mehr zu versiegen. Der Techblog Gizmodo hat ein ausführliches Video zur Funktionsweise des Dual-Touchscreen-Rechners veröffentlicht, das auch die Handhabung des Geräts veranschaulicht. 

Wie aus dem Video hervorgeht, wurde das Interface komplett auf die Bedienung per Finger oder Stylus (etwa zum schreiben) ausgelegt. Die Anwendung scheint flüssig von Statten zu gehen und basiert auf dem Drag&Drop-Prinzip. Die Idee dahinter dürfte eine Mischung aus digitalem Planer und Notizbuch sein, der Inhalte aus dem Web besser greifbar macht. Dateien aus dem Internet lassen sich einfach in Dokumente einbetten, mit dem Stylus fügt man auf natürliche Weise Notizen hinzu.

Optimiert

Im Gegensatz zu bisherigen Windows-Tablets ist die Software der Demo nach bei Courier komplett auf die Multitouch-Bedienung ausgelegt worden - ähnlich, wie man es vom iPhone oder Zune HD kennt. Die erstellten Einträge können farblich aufgepäppelt werden, Notizen lassen sich markieren und Design-Werkzeuge stehen zur Bearbeitung bereit. Die Kamera auf der Rückseite des Geräts liefert zudem Eindrücke von der physischen Umgebung. Die Aufzeichnungen sollen sich sowohl als Courier-Dokumente, wie auch als Powerpoint-Präsentationen und PDFs exportieren lassen.

Windows 7

Laut einem ZDnet-Bericht soll Courier auf dem Betriebssystem Windows 7 aufbauen, aber keine gewöhnlichen Windows-Applikationen unterstützen. Damit solle garantiert werden, dass nur Programme auf dem Booklet-PC laufen, die dafür ausgelegt wurden. (zw)