John McCain hat zwei politische Persönlichkeiten, Erzrepublikaner und "Maverick" (Einzelgänger), die nicht immer sehr gut zusammenpassen. Entweder man ist parteitreu oder nicht -- beides geht nicht.

Jetzt vetritt er die republikanische Partei. Vor zwei Wochen wollte die New-York-Times-Journalistin Elisabeth Bumiller ein Gespräch führen, über zwei heiklen Momenten in McCains Vergangenheit, als er nicht sehr an seine Partei gedacht hat. McCain hat die Fragen gar nicht lustig gefunden. Seine Reaktion ist hier zu sehen:
http://uk.youtube.com/watch?v=Kj7HbqwZwRM

Heute erscheint ein Artikel, von Bumiller geschrieben, über (ich zitiere) "his discussions in 2001 with Democrats about leaving the Republican Party, and his conversations in 2004 with Senator John Kerry about becoming Mr. Kerry's running mate on the Democratic presidential ticket."

Doch. McCain hat ernsthaft überlegt, die Partei zu verlassen und auch, später, mit Kerry zu kandidieren.

Artikel: http://www.nytimes.com/2008/03/24/us/politics/24mccain.html

Das ist alles etwas peinlich für McCain. Er muss vor allem die Partei-Mitglieder überzeugen, dass er wirklich zu den Republikanern gehört. Kein Wunder also, dass er einen Wutanfall hatte.