Der Süddeutsche Verlag kündigte betriebsbedingte Kündigungen an, so wolle man auf Anzeigenkrise und Umsatzeinbrüche reagieren. Geschäftsführer Detlef Haaks am Dienstag will neben Sparmaßnahmen bei den Sachkosten 30 Arbeitsplätzen in Verlagsabteilungen abbauen; das entspricht etwa fünf Prozent der betreffenden Belegschaft.

Haaks kündigt auch für die Redaktion der Süddeutschen Zeitung Einsparungen an, auch dort werde es zu betriebsbedingte Kündigungen kommen. Ziel des Verlages sei es jedoch, zu verhindern, dass die "lokale und überregionale Spitzenstellung der Süddeutsche Zeitung (SZ) beschädigt" werde, heißt es. (red)