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Trotz der Aufholjagd notiert das Wirtschafts-Barometer weiter deutlich unter seinem langfristigen Durchschnittswert.

Foto: APA/dpa/Bernd Thissen

Brüssel - Der Index für das Wirtschaftsklima in der Eurozone kletterte im Oktober um 3,4 auf 86,2 Punkte, wie die EU-Kommission am Donnerstag mitteilte. Das ist der siebente Anstieg in Folge. Im März hatte es ein Rekordtief von 64,6 Zählern gegeben.

Trotz der Aufholjagd notiert das Barometer weiter deutlich unter seinem langfristigen Durchschnittswert. Von Reuters befragte Volkswirte hatten 84,0 Punkte erwartet. Wichtigster Grund für den Anstieg war eine deutliche Stimmungsverbesserung in der Industrie. Die Firmen beurteilten die Nachfrage günstiger.

Auch angesichts leerer Lagerbestände werden die Aussichten für die Produktion positiv gesehen. Die Stimmung bei Verbrauchern und Bauwirtschaft hellte sich ebenfalls auf. Das Barometer setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen, wobei die Industrie 40 Prozent, Verbraucher und Handel dagegen nur jeweils fünf Prozent ausmachen.

Das Geschäftsklima im Währungsgebiet erholte sich ebenfalls überraschend stark auf minus 1,78 von minus 2,07 Punkten. (APA/Reuters)