Scheibbs/Tulln - Ein Förster ist am späten Mittwochabend mit seinem Dienstfahrzeug im Bezirk Scheibbs in einen Teich gekippt  und ertrunken. 

Beim Wegfahren von einer Jagdhütte schob der Förster auf der leicht abschüssigen Forststraße einige Meter zurück, wobei er aus unbekannter Ursache mit beiden linken Rädern von der Fahrbahn abkam. Das Auto rutschte seitlich über die etwa fünf Meter hohe, steil abfallende Böschung und kippte dann in einen Teich.

Der Vorfall wurde von drei Kollegen in der Jagdhütte bemerkt. Zwei der Männer sprangen sofort ins Wasser und zogen den Förster durch das Fenster der Fahrertür aus dem bereits vollständig versunkenen Fahrzeug. Der Dritte fuhr unterdessen zum nächstgelegenen Forsthaus zur Ehefrau des Verunfallten, um Hilfe zu holen, weil es an der Unglücksstelle keinen Handy-Empfang gab.

Die beiden anderen Männer begannen inzwischen mit Wiederbelebungsmaßnahmen, die sie bis zum Eintreffen des verständigten Arztes durchführten. Der Arzt konnte allerdings nur mehr den Tod des Försters feststellen.(APA)