Gleichstellungspolitik ist in Österreich - wie in den meisten europäischen Staaten - längst ein etablierter Bereich in Politik und Gesellschaft. Doch welche konkreten Instrumente zur Umsetzung wurden in den letzten Jahren entwickelt? Wie steht es um die De-facto-Gleichstellung der Geschlechter am Arbeitsmarkt, in Bildung, Sport und Kultur? Wie wirken sich gesellschaftliche Rahmenbedingungen auf den Stellenwert und die Gestaltung von Gleichstellungspolitik aus? Und wie haben sich die Muster der Arbeitsteilung in den Familien und in der Erwerbsarbeit geändert?

Diese Fragen werden bei einem Symposium am 12. November mit Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, Karin Hakl, Nationalrätin der Tiroler Volkspartei, Landtagsvizepräsidentin Gabriele Schiessling, Christine Baur, Landtagsabgeordnete der Tiroler Grünen, und Monika Jarosch, Politikwissenschafterin, Arbeitskreis-Emanzipation-Partnerschaft, disktuiert werden.

Symposiumsprogramm Donnerstag, 12. November

  • 18:30 Begrüßung und Eröffnung: Erna Appelt (Politikwissenschafterin, Leiterin der ForschungsplattformGeschlechterforschung der Universität Innsbruck)
  • 18:40 Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek: Gleichstellungspolitik aus der Sicht der Ministerin
  • 19:10 Erna Appelt: Erfolge und Perspektiven österreichischer Gleichstellungspolitik
  • Podiumsdiskussion 19:30-21:00 Uhr
  • Anschließend: Buffet im Foyer der Katholisch-Theologischen Fakultät

Ort: Hörsaal 1 der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck, Karl-Rahner-Platz 3, Parterre, 6020 Innsbruck

Begleitend zur Veranstaltung wird der Band „Gleichstellungspolitik in Österreich - eine kritische Bilanz" (Hrsg: Erna Appelt, Studienverlag) präsentiert. (red)