Die Telecom Italia bekommt die Wirtschaftskrise zu spüren. In den ersten drei Quartalen 2009 sind bei Italiens größtem Telekommunikationskonzern sowohl der Umsatz als auch der Nettogewinn gesunken. Der Nettogewinn fiel gegenüber dem Vergleichszeitraum 2008 um 33 Prozent auf 1,165 Milliarden Euro. Der Umsatz sank um 6,2 Prozent auf 20,2 Milliarden Euro, teilte das Unternehmen mit.

Investitionen betrugen 3,0 Milliarden Euro

Der Ebit kletterte in den ersten neun Monaten um 3,6 Prozent auf 4,29 Milliarden Euro. Die Investitionen betrugen 3,0 Milliarden Euro, 730 Millionen Euro weniger gegenüber dem Vergleichszeitraum 2008. Die Nettoverschuldung der Telecom Italia betrug am 30. September 35,5 Milliarden Euro. Das sind 1,5 Milliarden Euro mehr gegenüber dem 31. Dezember 2008. "In den nächsten Jahren wollen wir uns auf die Stabilisierung des Ebitda konzentrieren", betonte Telecoms Geschäftsführer Franco Bernabé.

Telecom Italia hat am Donnerstag den Verkauf der deutschen Tochter Hansenet an Telefonica für 900 Mio. Euro angekündigt. Das Geschäft soll im ersten Quartal 2010 abgeschlossen sein. (APA)