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Polizist Epaminondas Korkoneas in Handschellen bei seiner Einvernahme am 10. Dezember 2008

Foto: epa/Saitas

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Alexis Grigoropoulos auf einem undatierten Archivbild.

Foto: epa

Das griechische Höchstgericht hat einer erneuten Verlegung des Strafprozesses gegen den Polizisten Epaminondas Korkoneas, der im Vorjahr den 15-jährigen Alexis Grigoropoulos erschoss, zugestimmt. Der Mordprozess wird nun in Amfissa, 200 Kilometer westlich von Athen, stattfinden.

Das Verfahren, das am 20. Jänner beginnen soll, war bereits zuvor aus Sicherheitsgründen von Athen nach Chalcis auf der Insel Euböa verlegt worden. Als nun die dortige Polizei meldete, im Internet Aufrufe zu Demonstrationen gefunden zu haben, stimmte Staatsanwalt Yiannis Tentes der Verlegung zu.

Der Tod des 15-Jährigen hatte im Vorjahr zu Protesten in ganz Griechenland geführt. Mit Korkoneas muss sich sein Kollege Vassilis Saraliotis, der am Tatabend mit ihm Dienst im Athener Studentenviertel Exarchia hatte, verantworten. (bed/derStandard.at/10.11.2009)