Tegucigalpa - Ein hoher US-Diplomat hat einen neuen Vermittlungsversuch zur Lösung der Krise in Honduras gestartet. Der Staatssekretär im Außenministerium, Craig Kelly, traf am Dienstag (Ortszeit) in der Hauptstadt Tegucigalpa mit beiden Rivalen zusammen, Putschistenpräsident Roberto Micheletti und dem gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya, der sich seit dem 21. September in der brasilianischen Botschaft aufhält.

Es gehe jetzt darum, die getroffene Vereinbarung auch zügig umzusetzen, sagte Kelly anschließend. Das Abkommen sieht die Bildung einer Einheitsregierung und Präsidentschaftswahlen am 29. November vor. Die Zustimmung des Parlaments zu dem Abkommen verzögert sich aber. Der Generalsekretär der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), José Miguel Insulza, sagte, die OAS werde unter den gegenwärtigen Umständen keine Wahlbeobachter zu der Wahl am 29. November entsenden. (red/APA/AP)