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Ein Balli für Sabi.

Foto: AP

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Das hat Sabi nun davon: kaum dem Felde entkommen, kriegt er von seltsamen Menschen Streicheleinheiten, Australiens Premier Rudd und Stanley McChrystal, der Oberkommandierende der ISAF-Truppen in Afghanistan.

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Ein großes Hallo gab es dieser Tage auf einer australischen Militärbasis in Afghanistan: Sabi, eine schwarze Retrieverdame, ist wieder da. Die Hündin war im September 2008 während eines Scharmützels zwischen australischen Truppen und Aufständischen in der Unruheprovinz Uruzgan verloren gegangen. Sabi gehört zu den dutzenden Spürhunden, die von den NATO-Verbänden zum Aufspüren von Sprengfallen genutzt werden. Obwohl intensiv nach ihr gesucht wurde, fehlte von dem Vierbeiner jede Spur - bis jetzt.

Mehr als ein Jahr nach ihrem Verschwinden wurde Sabi auf dem Gelände eines nicht näher genannten Stützpunktes gefunden. Rechtzeitig zum Truppenbesuchs des australischen Premierministers Kevin Rudd wurde der Hund seinem obersten Dienstherrchen übergeben. Nun stehen noch diverse Untersuchungen an, dann wird entschieden, ob Sabi die Reise auf den fünften Kontinent antreten darf. "Sie ist in einem guten Zustand, offenbar hat sich jemand um sie gekümmert", wird ein australischer Kommandant in den New York Times zitiert. (red)