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Natürlich und öklogisch hergestellte Fasern...

Foto: APA/dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Wien - "ecofashion - Mode mit Zukunft" lautet der Titel eines neuen Handbuches, das von der "umweltberatung" zusammengestellt worden ist. Dafür wurden die Auswirkungen der konventionellen Textilproduktion unter die Lupe genommen und aufgezeigt, wie grüne Alternativen aussehen könnten.

Das neue Handbuch liefert LehrerInnen und VerkäuferInnen im Textilhandel die wichtigsten Zahlen und Fakten der Textilproduktion und Argumente für den Kauf von Ökotextilien. Es beschreibt die Textilproblematik entlang der Herstellungskette: vom enormen Pestizideinsatz beim Anbau der Fasern über das energieaufwändige Spinnen, Weben und Färben bis zu den möglichen Rückständen in Textilien.

Weiters zeigt das Handbuch die Vorteile pflanzlicher Fasern aus Bio-Anbau und enthält beeindruckende Zahlen über die konventionelle Textilproduktion: Etwa 7.000 bis 29.000 Liter Wasser benötigt die Herstellung von nur einem Kilo Baumwolle. Das Handbuch beantwortet auch Fragen wie: "Welche Faser ist die Ökofaser Nr.1? Welches Label deckt alle ökologischen und sozialen Kriterien am besten ab?"

Methodenset für den Unterricht

Diese Unterlagen sollen laut "die umweltberatung" auch als Methodenset an AHS, BHS, Berufs- und Modeschulen eingesetzt werden. Das Set umfasst 16 Methoden, von kurzen Einstiegsspielen ins Thema bis zur umfassenden, durchgeplanten Projektwoche. Damit lernen die SchülerInnen spielerisch die ökologischen und sozialen Hintergründe der Textilproduktion kennen.

Kostenloser Download aller Unterlagen sowie weitere Infos und Einkaufsadressen für Ökotextilien auf: www.umweltberatung.at/oekotextilien. (red)