Amstetten/Linz - Ein Todesopfer und neun zum Teil Schwerverletzte hat am Sonntagvormittag eine Massenkarambolage auf der Westautobahn (A1) in Niederösterreich gefordert. Nach Angaben der Landesverkehrsabteilung NÖ waren 24 Fahrzeuge in den Unfall verwickelt. Bei der Toten handelt es sich um eine Niederländerin.

Der Serienunfall ereignete sich gegen 8.30 Uhr bei dichtem Nebel und schlechter Sicht. Die A1 war zwischen Oed und Haag (Bezirk Amstetten) in Richtung Salzburg bis 14.00 Uhr gesperrt.

Zwei Notarztteams, drei Rettungswagen

Die Kollisionen ereigneten sich nahe der Asfinag-Kontrollstation. Es wurden sofort Einsatzkräfte, bestehend aus zwei Notarztteams und drei Rettungsfahrzeugen, alarmiert und an die Unfallstelle entsandt. Die Niederländerin wurde durch den Aufprall im Pkw eingeklemmt und musste mit hydraulischen Rettungsgeräten aus dem Fahrzeug geschnitten werden. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen gab es für die Frau keine Rettung mehr. Ein Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes NÖ betreute am Unfallort die Angehörigen. Die Verletzten im Alter von 32 bis 61 Jahren wurden nach der Erstversorgung ins Landesklinikum Amstetten eingeliefert.

Weiterer Unfall fordert Todesopfer

Ebenfalls auf der Westautobahn, aber in Oberösterreich ereignete sich am Sonntagnachmittag ein weiterer schwerer Unfall mit einem Todesopfer und drei schwer Verletzten.  Zwischen Regau und Schörfling prallte ein Pkw gegen den Wagen einer Straßenmeisterei. Das teilte der ÖAMTC in einer Aussendung mit.

Der Unfall ereignete sich kurz nach 14.00 Uhr. Ein Pkw fuhr aus noch ungeklärter Ursache auf einen Lkw der Straßenmeisterei auf, der sich auf dem Pannenstreifen befand. Eine Pkw-Insassin kam dabei ums Leben, drei weitere Personen in dem Auto erlitten schwere Verletzungen. Über ihre Identität war vorerst nichts bekannt. Die Schwerverletzten wurden mit dem ÖAMTC-Notarzthubschrauber Christophorus 6 und vom Roten Kreuz in umliegende Spitäler gebracht. Die A1 war in Fahrtrichtung Salzburg für rund eineinhalb Stunden gesperrt. (APA)