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Christian Ahlmann auf "Lorenzo"

Foto: REUTERS/Dominic Ebenbichler

Wien - Erstmals überhaupt in der 24-jährigen Geschichte des Fests der Pferde in der Wiener Stadthalle ist der Grand Prix am Montag im Stechen ohne österreichische Beteiligung in Szene gegangen: Der Deutsche Christian Ahlmann entschied das Stechen, für das sich sechs Reiter qualifiziert hatten, auf Lorenzo in fehlerfreien 37,04 Sekunden für sich und durfte dafür die Schlüssel für einen Mercedes B 150 im Wert von 22.900 Euro einstecken.

Auf den Plätzen landeten die Neuseeländerin Samantha McIntosh auf Loxley (0/37,63) und der Niederländer Piet Rajmakers jr. (NED) auf Van Schijndel's Rascin, der erst beim letzten Hindernis im Stechparcours eine Abwurf verzeichnete, andernfalls hätte er gewonnen (4/36,34). Die Österreicher enttäuschten, einmal mehr war der mittlerweile 67-jährige Hugo Simon auf Ukinda bester heimischer Reiter - er belegte Rang neun unmittelbar vor Christian Fries.

Mit jeweils einem Abwurf mussten sich die Altstars Hugo Simon und Mitfavorit Thomas Frühmann bereits im schwierigen Grundparcours verabschieden. Frühmann, der damit mit seinem Spitzenpferd The Sixth Sense weiterhin auf den ersten Wien-Titel nach 1991 warten muss, wurde wie vielen anderen Reitern das letzte Hindernis vor dem Stechen zum Verhängnis. Auch Titelverteidiger Beat Mändli blieb der Einzug ins Stechen nach einem Abwurf verwehrt. (APA)