Wien - Das börsenotierte Wiener Cateringunternehmen Do&Co hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2009/10 (1. April bis 30. September) weniger Umsatz und Gewinn als im Vorjahr gemacht. Der Umsatz ist um 20,7 Prozent auf 184,5 Mio. Euro gesunken, das operative Ergebnis um 11,5 Prozent auf 10,8 Mio. Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag ad hoc mit. Hauptgrund für das geringere Geschäft ist die Euro2008, die im ersten Quartal des Vorjahres für kräftige Umsatzsteigerungen vor allem im Bereich Event-Catering sorgte.

In der Division Airlinecatering blieb der Umsatz mit 134,1 Mio. Euro (-1,9 Prozent) nahezu stabil, das Betriebsergebnis verbesserte sich um 12,9 Prozent auf knapp 8 Mio. Euro. Die Umsatzrückgänge durch den Sparkurs der AUA wurden laut Do&Co durch "eine erfreuliche Entwicklung an den internationalen Standorten, vor allem in der Türkei, kompensiert. Im International Event Catering brach der Umsatz - durch den Wegfall des Zusatzgeschäfts aus der Fußball-Europameisterschaft - um rund zwei Drittel auf 20,85 Mio. Euro ein.

Im Restaurant- und Hotel-Geschäft ging der Umsatz um 7,2 Prozent auf 29,5 Mio. Euro zurück. Das Hotelprojekt, das Do&Co-Chef Attila Dogudan derzeit in Istanbul verfolgt, befindet sich nach Unternehmensangaben "weiterhin innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens. Laut früheren Angaben investiert Do&Co gemeinsam mit dem Türkei-Partner Turkish Airlines 30 Mio. Euro in das neue Luxus-Hotel direkt am Bosporus. Die Eröffnung ist für 2011/12 geplant.

Für das Gesamtjahr rechnet der Caterer zwar weiter mit volatilen Märkten, sieht sich aber im internationalen Wettbewerb sehr gut positioniert. Sollten keine unvorhergesehenen Ereignisse auftreten, werde am Ausblick festgehalten. Bei der Jahrespressekonferenz hatte Do&Co angekündigt, das Betriebsergebnis bei 12 bis 13 Mio. Euro stabil halten zu wollen. (APA)