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Wien - Der oberösterreichische Feuerwehrausstatter Rosenbauer (Leonding) kann sich erfolgreich gegen die Krise wehren. In den ersten neun Monaten 2009 weist das Unternehmen einen um 49 Prozent auf 19,5 (Vorjahresperiode: 13,1) Mio. Euro höheren Konzerngewinn aus. Die Umsätze konnten um 16 Prozent auf 374,4 (322) Mio. Euro gesteigert werden. Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich um 27 Prozent auf 27,2 (21,5) Mio. Euro, teilte Rosenbauer am Freitag ad hoc mit.

Mit den heute vorgelegten Zahlen konnte Rosenbauer die Erwartungen der Analysten deutlich übertreffen. Diese hatten im Vorfeld im Schnitt mit einem Umsatzwachstum von 10,7 Prozent und einem Rückgang des EBIT um 1,2 Prozent auf 20,5 Mio. Euro gerechnet.

Für das Gesamtjahr 2009 geht das Management nun von einem Umsatzwachstum von 10 Prozent - auf dann rund 550 Mio. Euro - und zumindest dem Erreichen des vorjährigen Rekord-EBIT von rund 40 Mio. Euro aus. Aufgrund des verschärften Wettbewerbs wird jedoch von einer gegenüber dem Vorjahr reduzierten EBIT-Marge von 7,0 bis 7,5 Prozent nach 8,0 Prozent in 2008 ausgegangen.

"Rosenbauer konnte die führende Marktposition weiter ausbauen und die bisher gute Marktentwicklung der Branche bestmöglich nutzen. Wir haben die Produktionskapazitäten an allen Standorten voll hochgefahren und sind bis ins dritte Quartal 2010 ausgelastet", so der Rosenbauer-Chef Julian Wagner.

Den wesentlichsten Beitrag zum Umsatzwachstum lieferten in den ersten drei Quartalen der internationale Export und das US-Geschäft. Das operative Ergebnis (EBIT) wurde in den ersten neun Monaten um 27 Prozent auf 27,2 (21,5) Mio. Euro gesteigert. Die EBIT-Marge erhöhte sich von 6,7 auf 7,3 Prozent. Trotz des erhöhten Finanzierungsbedarfes zur Abwicklung des hohen Liefervolumens konnte das Finanzergebnis aufgrund erheblich niedrigerer Zinsen von -4,1 Mio. auf -2,6 Mio. Euro verbessert werden. Der Vorsteuergewinn (EBT) stieg dadurch auf 24,5 (16,9) Mio. Euro, ein Plus von rund 45 Prozent.

Der Auftragseingang ist trotz des schwierigen konjunkturellen Umfeldes erneut gestiegen. Mit 454,0 (365,8) Mio. Euro lag er um 24 Prozent über dem Niveau der Vorjahresperiode. Ausschlaggebend dafür war ein Großauftrag aus Saudi-Arabien im Wert von rund 100 Mio. Euro im ersten Halbjahr. Der Auftragsbestand des Konzerns lag per 30. September mit 553,2 (423,4) Mio. Euro um 31 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. (APA)