Das Euroranch-Team macht ein letztes Fass auf - es gibt natürlich auch Abschiedsmusik.

Foto: Euroranch

Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Schauen wir einmal, ob das auch auf die Euro-Ranch zutrifft. Dieser verdienstvolle Fixstern der Wiener Club-Kultur hat beschlossen, es gut sein zu lassen. Ein letztes Mal macht man am Samstag ein finales Fass auf.

Wie bei dem früheren Wanderclub üblich, bedeutet das eine Mischung aus elektronischer Musik und Cowboy-Geschunkel für Maturanten und andere höhere Howdy-Köche, denn zuletzt wurde auf der Ranch ja sogar gekocht, was mitunter, aufgrund olfaktorischer Zumutungen, Publikumsschwund bedeuten konnte.

Beim Finale im Rhiz wird ein Trabant der Ranch durch den Abend führen: Peter Hörmanseder von Maschek fungiert als moderierender Grabredner. Auflegen wird das Euroranch-DJ-Team, und es gibt natürlich Live-Gigs. Auch dafür war die Ranch berühmt und beliebt. Gustav etwa gab einen ihrer ersten Gigs auf einer Ranch, die im Volksgarten Pavillon ausgetragen wurde. Als Abschiedsmusikanten spielen auf: Chra, Jacques et les Fatalistes, Kidbul, Laokoongruppe und Al Fonz. Da wird sich Bier wieder einmal auf Träne reimen! (flu, DER STANDARD - Printausgabe, 20. November 2009)