Zutaten
für eine Person

Finedini
1 Glas Zitronensaft
1 Glas Soya-Sauce
1 Zwiebel
Chilischoten

Huhn
Brust oder Keule
Frühlingszwiebel
Kokosnuß
Zitrone
Chilischoten

arabisches Fladenbrot (oder Tortillas)

Foto: privat

derStandard.at-Userin Carmen C. H. Petrosian-Husa schickt uns ihr Rezept für ein Chamorro Huhn.

Ein Glas Zitronensaft und ein Glas Soya Sauce werden mit einer mittleren, fein gehackten Zwiebel und ebensolch fein
gehackten und entkernten Chili-Schoten vermischt. Das Ganze wird in ein Glas gefüllt und mindestens einen Tag oder auch länger im Kühlschrank aufbewahrt.

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Das Huhn (ohne Haut) wird über Nacht (oder auch länger) in der Finidini Sauce mariniert. Anschließend wird es gegrillt. Im Winter ist das auch im Herd möglich. Dabei wird es immer wieder mit der Finidini Sauce übergossen.

Das weiße Fruchtfleisch einer Kokosnuß wird geschabt. Die Hälfte der Kokosflocken mit der Hand zu einem dicken Kokos-Obers ausdrücken. Wer schneller mit dem Chamorro Huhn fertig sein will, greift zur fertigen, dicken Kokosmilch.

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Wenn das Huhn fertig ist, von den Knochen lösen und in sehr kleine Teile Schneiden. Die werden mit den frisch geschabten Kokosflocken und fein gehackten grünen Zwiebeln wie auch
einigen fein gehackten und entkernten Chilischoten, vermischt. Zum Abschluss wird etwas Kokosobers daruntergemischt und zuletzt wird alles mit etwas Zitronensaft abgeschmeckt.

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Traditional wird das Chamorro-Huhn mit Tortillas serviert. Es eignet sich jedoch auch arabisches Fladenbrot.

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"Das Huhn auf Chamorro Art ist eine echte Fusion- oder Welt-Küche. Die Chamorro sind die Urbevölkerung von Guam und den Northern Marianas (das sind Inseln im pazifischen Ozean). 1521 wurden diese Inseln von den Magellan entdeckt, und in der Folge kam den Chamorros beim Essen so manches spanisch vor. Später kamen Asiaten und ließen sich auf den Inseln nieder. All das wird im sogenannten Chamorro Huhn reflektiert", schreibt Petrosian-Husa. (red)

Rezept zum Ausdrucken

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