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Das Drama spielte sich in der Nacht auf Donnerstag in der Tiroler Pontlatz Kaserne ab

Foto: APA/THOMAS BÖHM

Innsbruck - Ein vermummter 28-Jähriger Zivilist aus der Region Landeck in Tirol ist in der Nacht auf Donnerstag über einen Zaun in die Pontlatz Kaserne geklettert, dann attackierte er einen Wachsoldaten und beging anschließend Selbstmord im Wachlokal.

Gegen 22.00 Uhr verwickelte der 28-Jährige den Wachsoldaten in eine Rauferei. Dem Soldat gelang es dann aus dem Wachlokal zu flüchten und die restliche Wache und einen diensthabenden Offizier zu alarmieren. Dieser verständigte die Polizei. Währenddessen hörte man einen Schuss im Wachlokal. Der Zivilist hat ein Sturmgewehr aus dem Waffenregal genommen und sich damit erschossen.

Obwohl der Notarzt binnen weniger Minuten vor Ort war, konnte der Unbekannte nicht mehr gerettet werden. Ein Hintergrund der Tat ist bisher noch nicht bekannt. Eine Untersuchungskommission wurde eingesetzt. Die Wachsoldaten werden von einem Kriseninterventionsteam und von Heerespsychologen betreut. (APA)