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Foto: APA/EPA/ALESSANDRO DELLA BELLA

Wien - Was Sonnen- und Mondfinsternisse betrofft hat der Himmel über Österreich im Jahr 2010 wenig Spektakuläres zu bieten. Reisefreudige können im kommenden Jahr immerhin eine ringförmige und eine totale Sonnenfinsternis sowie eine totale Mondfinsternis erleben.

Die erste Sonnenfinsternis 2010 ist laut dem Astronomischen Büro Wien eine ringförmige am 15. Jänner. Über Österreich ist das Himmelsspektakel nur theoretisch zu sehen. Die partielle Sichtbarkeit endet bereits kurz nach Sonnenaufgang, wenn die Sonne ein Grad über dem Horizont steht. Die volle Pracht der ringförmigen Finsternis ist in einem Streifen von Zentralafrika bis Südostasien zu bewundern. Eine totale Finsternis am 11. Juli ist über Österreich unsichtbar: Die totale Zone erstreckt sich über den Südpazifik.

Mondfinsternisse

Auch eine partielle Mondfinsternis am 26. Juni ist über Österreich unsichtbar. Eine totale am 21. Dezember ist dagegen zwar zu sehen, allerdings geht der Mond kurz nach dem Eintritt der Erde in den Kernschatten unter.

Eine Mondfinsternis ist prinzipiell nur bei Vollmond möglich. Der Erdtrabant gerät dabei in den Schatten unseres Planeten und wird dadurch mehr oder weniger unsichtbar. Eine Sonnenfinsternis kann sich dagegen nur bei Neumond ereignen, wenn sich der Mond zwischen Sonne und Erde schiebt und so das Sonnenlicht verdeckt. Ist der Mond dabei relativ weit von der Erde entfernt, verdeckt er nicht die gesamte Sonnenscheibe, und es kann zu einer ringförmigen Sonnenfinsternis kommen.

Die heftigsten Sternschnuppenschwärme sind die Perseiden vom 23. Juli bis zum 20. August sowie die Geminiden vom 7. bis zum 17. Dezember. Diese Häufungen von Sternschnuppen kommen zustande, indem die Erde die von Schmutz- und Staubpartikeln gesäumten Bahnen von Kometen kreuzt. Die Teilchen gelangen in die Erdatmosphäre und verglühen. (red/ APA)