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Ute Bock sieht sich in ihrer Arbeit mit immer schwieriger werdenden Rahmenbedingungen konfrontiert.

Foto: AP/ Roland Schlager

Was Ute Bock vor Jahren als Privatperson begonnen hat, wird heute von einem wachsenden Netzwerk vorwiegend ehrenamtlicher Mitarbeiter und Sponsoren getragen.

Konfessionelle und parteipolitische Unabhängigkeit

Zielgruppe sind Asylwerber, subsidiär Schutzberechtigte und anerkannte Flüchtlinge.
Der Verein agiert konfessionell und parteipolitisch unabhängig. Grundsätze sind die Stärkung der Rechte und Kompetenzen von Flüchtlingen sowie die Bekämpfung aller Formen von Rassismus und Diskriminierung.
Das Flüchtlingsprojekt in der Sperlgasse 2 im zweiten Wiener Gemeindebezirk betreibt ein Wohnprojekt für Asylwerber und bietet Beratung sowie kostenlose Deutsch- und EDV-Kurse an. Dazu kommen Leistungen wie Familienbetreuung oder ein Online-Informationsportal.

Prekäre Situation für Flüchtlinge

Ute Bock sieht sich in ihrer Arbeit mit immer schwieriger werdenden Rahmenbedingungen konfrontiert, wie restriktiveren Asyl- und Fremdengesetzen oder Kürzungen bei Förderungen. Deshalb ist der Einsatz für die Rechte von Asylwerbern und Flüchtlingen zentraler Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit.

Die Situation vieler Flüchtlinge in Österreich müsse als prekär bezeichnet werden, weiß Bock. So gerate die Schubhaft zunehmend zu einem Instrument behördlicher Zermürbungstaktik.
Die Einführung der "Grundversorgung" im Bereich der Versorgung habe zwar einen gewissen Fortschritt gebracht, dennoch stehen immer noch zahlreiche Menschen ohne Unterkunft, ohne Krankenversicherung und finanzielle Unterstützung auf der Straße. Ein Grund dafür liegt in der Uneinigkeit der Bundesländer und des Innenministeriums, einheitliche Standards zur Versorgung aller Asylsuchenden festzulegen. Die Folgen erleben Bock und ihr Team tagtäglich in Form dramatischer Einzelschicksale.

Unterstützung für das Flüchtlingsprojekt Ute Bock ist in Form finanzieller Beiträge, Sachspenden, Sponsoring oder durch ehrenamtliche Mitarbeit willkommen.