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Ausgrabungen

Im Mazedonischen Museum in Skopje werden seit vergangener Woche tausende archäologische Artefakte ausgestellt. Sie wurden aus knapp 9.800 Fundstücken ausgesucht, die im Rahmen archäologischer Grabungen im Jahr 2009 an 18 verschiedenen Orten in Mazedonien gefunden worden waren. Auf dem Foto sind bemalte Keramiken aus dem 6. bis 4. Jahrhundert vor Christus zu sehen.

Foto: AP/Boris Grdanoski

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China

Forscher haben offenbar die Grabstätte des vor fast 1.800 Jahren verstorbenen Herrschers Cao Cao entdeckt. Sie liegt in der zentralchinesischen Provinz Henan nahe der Stadt Anyang, wo sich die Hauptstadt von Cao Caos einstigem Königreich Wei befand. Fast einjährige Ausgrabungsarbeiten hätten zahlreiche Beweise dafür erbracht, dass es sich bei dem Fund tatsächlich um das Grab des Herrschers handle, sagte Guan Qiang von der staatlichen Kulturerbeverwaltung.

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Foto: REUTERS/Henan Provincial Institute of Cultural Relics and Archaeology via China Daily

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Australien

2010 könnte ein gutes Jahr für die Tasmanischen Teufel (oder Beutelteufel) werden. Die größten lebenden Vertreter der Raubbeutler, die ausschließlich auf der südöstlich von Australien gelegenen Insel Tasmanien leben, sind seit 1996 arm dran: Sie werden nämlich von einer grausamen Seuche namens Devil Facial Tumour Disease (DFTD) geplagt.

Einem internationalen Forschungsteam rund um die aus Tasmanien stammende Genetikerin Elizabeth Murchinson ist es nun gelungen, einige Rätsel um die bislang unheilbare Seuche zu lösen. Das nährt die Hoffnung auf eine Heilbarkeit der Seuche. Vor allem können befallene Tiere nun aber identifiziert werden, auch wenn die Krankheit noch nicht ausgebrochen ist - so können weitere Ansteckungen verhindert werden.

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Foto: REUTERS/Daniel Munoz

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China

Immer wieder erreichen uns Bilder spektakulärer Gebäudesprengungen - diesmal auch von einer Spreng-Panne. Kurz vor Silvester sollte in der südchinesischen Stadt Liuzhou ein Hochhaus mit 22 Stockwerken gesprengt werden. Das Gebäude zerfiel zuerst vorschriftsmäßig in zwei Teile. Der eine Teil sackte wie geplant in sich zusammen ...

Foto: REUTERS/China Daily

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... die andere Hälfte des Baus blieb aber in eindrucksvoller Schräglage stehen. Dies hatte technische Gründe, berichtete die Zeitung "China Daily". Liuzhou war zum Jahreswechsel um eine Attraktion reicher - bis ein Kran zum Einsatz kam, um den Gebäudeabriss zu vollenden.

Foto: AP

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Artenschutz

ForscherInnen sorgen sich um den Europäischen Aal: Im Becken lässt er sich nicht züchten, da sein komplexer Lebenszyklus nicht nachgebildet werden kann, in freier Wildbahn sind seine Bestände drastisch zurückgegangen. Damit die Art nicht ausstirbt, hat der Internationale Rat für Meeresforschung ein absolutes Fangverbot empfohlen. Bisherige Wiederaufbaupläne seien gescheitert, weil es für die notwendigen Freisetzungsprogramme nicht mehr genug Jungfische (Glasaale) gebe. Die Erholung der Aal-Bestände werde selbst bei sofortiger Umsetzung strikter Schutzmaßnahmen 50 bis 80 Jahre dauern, so Christopher Zimmermann vom Institut für Ostseefischerei in Rostock.

Link zu Welt Online

Foto: APA/Patrick Pleul

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Norwegen

Knut Magne Haugland, das letzte lebende Mitglied der berühmten "Kon-Tiki"-Expedition, ist im Alter von 92 Jahren gestorben. Er nahm als Funker an der Expedition von Thor Heyerdahl 1947 teil. Expeditionsleiter Heyerdahl wollte mit der Fahrt des Balsafloßes "Kon-Tiki" beweisen, dass eine Besiedlung Polynesiens auch von Südamerika aus möglich war. Die Expeditionsmitglieder brauchten damals 101 Tage, um die rund 8.000 Kilometer lange Strecke von Peru nach Polynesien zurückzulegen - ein gefährliches und letztlich erfolgreiches Abenteuer.

Das Archivfoto vom 29. September 1947 zeigt die Expeditionsmitglieder bei der Rückkehr von der Expedition in San Francisco (USA). Die Crew von links nach rechts: Thor Heyerdahl, Bengt Danielsson, Erik Hesselberg, Torstein Raaby, Herman Watzinger und Knut Magne Haugland.

Link zur Süddeutschen

Archivfoto: AP

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Zukunftshoffnung

Die japanische Regierung will die Wirtschaft mit einer neuen Wachstumsstrategie wieder in Schwung bringen und präsentierte Ende Dezember ein 30-seitiges Strategiepapier in Tokio. Bei der anschließenden Präsentation von Robotern verbeugte sich Ministerpräsident Yukio Hatoyama vor dem humanoiden Roboter Asimo aus dem Hause Honda. 

Die hohe Innovationsfähigkeit wird das Land aus der Krise führen, zitiert die tagesschau die Star-Konsumforscherin Mariko Kuno Fujiwara vom "Hakuhodo Institute of Life and Living" in Tokio. Demnach gibt es kein Land auf der Welt, in dem es so viele Erfindungen pro EinwohnerInnen gibt wie in Japan. Stark ist die Industrie Fujiwara zufolge vor allem in Umwelttechnologien und roboter-gestützten Anwendungen.

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Link zur tagesschau

Foto: REUTERS/Toru Hanai

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Antarktis

Am Neujahrsmorgen entdeckten australische Forscher das Wrack eines Flugzeugs aus den Pioniertagen der Luftfahrt, das seit 1911 im Ewigen Eis liegt. Die gefundenen Rumpfteile stammen demnach von einem Einsitzer, dem ersten von den britischen Vickers-Werken gebauten Flugzeug. 1911 wurde es von dem australischen Antarktis-Forscher Douglas Mawson nach Cape Denison transportiert.

Foto: REUTERS/Pauline Askin

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Archivbild

Ursprünglich sollte Mawson als erster Pilot über den Südpol fliegen. Doch bei einem Testflug in Australien legte der nach einer Feier am Vorabend indisponierte Luftfahrtpionier und Abenteurer die Maschine in Trümmer, wie der Präsident der Mawson's Hut Foundation, David Jensen, sagte. Das Flugzeug gelangte auf Wunsch Mawsons dennoch in die Antarktis, denn der Polarforscher wollte es auf Ski montiert als "Traktor" für seine Schlitten nutzen. Unter den extremen Temperaturen versagte jedoch der Motor.
(Das Archivbild von 1912 zeigt einen nicht identifizierten Mann neben einer Vickers-Maschine, die bei einer Antarktis-Expedition zum Einsatz kam.)

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Foto: AP/Mawson's Huts Foundation, Frank Hurley

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"Blue Moon"

Eine partielle Mondfinsternis fand am Silvesterabend statt. Diese Aufnahme zeigt das Ereignis und ein teilweise beleuchtetes Kirchenkreuz in Skopje (Mazedonien). Mit "Blue Moon" wird der zweite Vollmond innerhalb eines Monats bezeichnet. Das Phänomen tritt im Durchschnitt etwa alle 2,5 Jahre auf. Erst 2028 wird es wieder einen "Blue Moon" in der Silvesternacht geben ...

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Foto: REUTERS/Ognen Teofilovski

Zoowelt I

Ende Dezember ist im Tiergarten Schönbrunn in Wien ein weiblicher Wasserbüffel zur Welt gekommen. Das Kalb wird ein halbes Jahr lang gesäugt, erst dann kann es selbstständig grasen. Die siebenköpfige Schönbrunner Wasserbüffelherde gehört zur selten gewordenen Rasse der Westungarischen Wasserbüffel, für deren Bewahrung sich der Tiergarten engagiere, gab der Zoo bekannt.

Foto: Norbert Potensky/Tiergarten Schönbrunn

Zoowelt II

Der Kormoran ist der Vogel des Jahres 2010. Im Tiergarten Schönbrunn leben 24 dieser schwarzen Vögel. Sie haben in den vergangenen Wochen aus Zweigen sechs Nester gebaut und diese sorgfältig mit Schilf und anderen Wasserpflanzen ausgepolstert.

Der Meistertaucher ist als Fischräuber verschrien. Die Vögel fressen täglich etwa 400 bis 500 Gramm Fisch und können bis zu 90 Sekunden lang und 30 Meter tief tauchen. Da ihre Federn nicht wasserabweisend sind, lassen sie ihr Gefieder nach dem Tauchen von Wind und Sonne trocknen.

Foto: Norbert Potensky/Tiergarten Schönbrunn

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Zoowelt III

Mit einem größeren Foto von Gepunkteten Wurzelmundquallen im Hagenbeck Zoo in Hamburg verabschieden wir uns für diese Woche. Die Schirmqualle gehört zu den weltweit größten Quallen. Sie ist im Pazifischen und Indischen Ozean heimisch, wurde indessen aber auch schon im Golf von Mexiko gesichtet. (red)

Foto: REUTERS/Christian Charisius