Porto Alegre - Beim Einsturz einer Brücke im südbrasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul sind mehrere Menschen nach übereinstimmenden Medien-Berichten ums Leben gekommen. In den Meldungen vom Dienstag war von mindestens sieben Toten die Rede. Mehr als zehn Menschen werden nach Angaben des Zivilschutzes noch vermisst. Die etwa 300 Meter lange Brücke führte über den durch die Regenfälle der vergangenen Tage stark angestiegenen Fluss Jacui und hielt vermutlich dem Wasserdruck nicht mehr stand.

Durch die starke Strömung seien die Such- und Bergungsarbeiten sehr schwierig, sagte ein Feuerwehrsprecher. Am Unfallort sind mehrere Boote sowie drei Hubschrauber im Einsatz. Insgesamt stürzten nach bisherigen Erkenntnissen mindestens 20 Menschen ins Wasser. Einige von ihnen wurden gerettet und mit Knochenbrüchen ins Krankenhaus gebracht. Auch der Vize-Bürgermeister der nahe gelegenen Stadt Agudo, Hilberto Boeck, wurde nach Medienberichten noch vermisst. Er hatte die Brücke, die auf einer Länge von etwa 100 Meter einstürzte, inspizieren wollen. (APA)