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Der Secret Service - hier ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes beim Abflug Barack Obamas vom Weißen Haus - steht neuerlich unter Druck, nachdem bekannt wurde, dass sich ein weiterer "Party-Crasher" bei einem Staatsempfang eingeschlichen hatte.

Foto: Epa/Shawn Thew

Washington - Weitere peinliche Enthüllung über für den Sicherheits-Dienst im Weißen Haus. Wie der Secret Service in Washington mitteilte, gelang es im November einem dritten "Party-Crasher", sich ohne Einladung bei einem Staatsempfang von Präsident Barack Obama einzuschleichen. Der "Party-Crasher" sei zwar Mitglied der indischen Delegation gewesen, habe aber beim Dinner für den indischen Ministerpräsidenten Manmohan Singh nicht auf der Gästeliste gestanden. Die Identität des ungebeten Gastes, der sich an allen Kontrollen vorbei ins "Allerheiligste" mogeln konnte, wurde nicht bekanntgegeben.

Laut Informationen der "Washington Post" handelt es sich bei dem Mann um den 39-jährigen Carlos Allen, der im District of Columbia als  Partyveranstalter arbeitet. Das Husarenstück des Society-Paars Michaele und Tareq Salahi hatte seinerzeit weltweit Furore gemacht - und wurde zum wahren Desaster für die Männer von der Sicherheit. Die beiden hatten Obama sogar die Hand geschüttelt. "So leicht sollte es doch nicht sein, zum Präsidenten zu gelangen", höhnte die "Washington Post". Der Secret Service musste sogar öffentlich einen Kotau machen. (APA/red)