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Ein Hummer am Sand.

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Hier Chile...

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Copiapo - Rekordsieger Stephane Peterhansel hat seine Führung bei der Rallye Dakar mit einem zweiten Platz auf der vierten Etappe ausgebaut. Der BMW-X3-Pilot des deutschen X-raid-Teams musste sich auf den 163 Wertungskilometern von Fiambala in Nord-Argentinien nach Copiapo in Chile zwar NASCAR-Star Robby Gordon im Hummer um eine Sekunde geschlagen geben, vergrößerte seinen Vorsprung in der Gesamtwertung vor dem Carlos Sainz (VW) aber um mehr als drei Minuten auf 7:36 Minuten.

Dritter bleibt Nasser Al-Attiyah aus Katar. Wie Sainz im VW-Touareg unterwegs, verwies er den Markenkollegen am Dienstag auf Rang vier, hat aber bereits 9:56 Minuten Rückstand auf Peterhansel.

Titelverteidiger aussichtslos zurück

Titelverteidiger Giniel de Villiers und Beifahrer Dirk von Zitzewitz (Südafrika/Deutschland), die durch eine Reparatur fast drei Stunden verloren hatten, fanden mit einem fünften Platz im Tagesklassement in die Erfolgsspur zurück und verbesserten sich auf den 18. Gesamtrang.

"So ist das bei der Dakar", sagte de Villiers, nachdem er auf der dritten Etappe mit großer Verspätung abends im Biwak angekommen war: "Im letzten Jahr war dies die schwierigste Etappe überhaupt und auch die, auf der wir die Rallye für uns entscheiden konnten. In diesem Jahr haben wir sie hier offensichtlich verloren."

Dabei hatte sich gerade auch Navigator von Zitzewitz auf die Rückkehr in die Region zwischen La Rioja und Fiambala gefreut. "Das war eine sehr schöne Etappe mit sehr schöner Landschaft, mit riesigen Dünen, die in die Felsen hineinlaufen. Ich freue mich darauf, das wiederzusehen und dort wieder langzufahren", so der Deutsche.

Doch schon nach wenigen Kilometern stoppte eine dieser Dünen den Vorwärtsdrang des VW-Duos. "Wir waren auf der Spur, die alle gefahren haben, sind dann vielleicht einen halben Kilometer zu schnell rausgefahren, auf der Nase stehen geblieben und in Zeitlupe dann vorne über gekippt", beschrieb von Zitzewitz den entscheidenden Moment, bevor der Touareg auf die Seite kippte.

Roma-BMW nicht reparabel

Für den Spanier Joan Roma (BMW) ist die Rallye Dakar überhaupt bereits beendet. Sein Team gab am Mittwoch bekannt, dass der Spanier infolge eines Unfalls auf der dritten Etappe aufgeben musste. Der frühere Mitsubishi-Pilot, der 2004 auf dem Motorrad gewinnen konnte, zog sich bei dem Unfall eine Handverletzung zu. Ein zunächst befürchteter Bruch bestätigte sich nicht.

Roma und sein Co-Pilot Michel Perin (Frankreich), die nach dem Tagessieg auf der Auftaktetappe schon am Sonntag durch einen Überschlag Zeit verloren hatten, waren mit ihrem BMW X3 am Montag in eine mehrere Meter tiefe Schlucht gestürzt. Dabei wurde das Auto stark beschädigt, ein Rad riss ab. Nachdem das Fahrzeug von einem Service-Truck ins Biwak geschleppt worden war, wurde festgestellt, dass die Schäden nicht behoben werden können.

Der für Rumänien startende Tiroler Martin Freinademetz wurde mit einem Rückstand von 36:51 Min. 51., in der Gesamtwertung liegt er auf Rang 29 (+2:43:53). (sid/red)

Rallye Dakar, 4. Etappe, Fiambala (ARG) - Copiapo (CHI), 394 km: - 1. Robby Gordon/Andy Grider (USA) Hummer 1:40,21 Stunden - 2. Stephane Peteransel (FRA) BMW X3 +0:01 Min. - 3. Nasser Al-Attiyah (QAT) VW 2:26 - 4. Carlos Sainz (ESP) VW 3:04 - 5. Giniel de Villiers (RSA) VW Touareg 4:14 - 6. Mark Miller (USA) VW Touareg 6:14

Gesamtwertung: 1. Peterhansel 10:54:50 Std. - 2. Sainz +7:36 Min. - 3. Al-Attiyah 9:56 - 4. Miller 19:25 - 5. Alfie Cox (RSA) Nissan 59:30 - 6. Krzysztof Holowczyc (POL) Nissan Overdrive 1:00:38

Motorräder: 1. Marc Coma (ESP) KTM 1:46:58 Std. - 2. David Casteu (FRA) Sherco +2:04 Min. - 3. Cyril Despres (FRA) KTM 3:14 - 4. Francisco Lopez Contardo (CHI) Aprilia 5:06 - 5. Paulo Goncalves (POR) BMW 6:59 - 6. Luca Manca (ITA) KTM 8:36. Weiter: 51. Martin Freinademetz (AUT/ROM) KTM 36:51

Gesamtwertung: 1. Despres 10:44:16 Std. - 2. Casteu +8:53 Min. - 3. Helder Rodrigues (POR) Yamaha 23:45 - 4. Manca 29:51 - 5. Alain Duclos (FRA) KTM + 38:20 - 6. Coma 38:50. Weiter: 29. Freinademetz 2:43:53.