Wien - Blaue Weihnachtsgrüße haben die russisch- und serbisch-orthodoxen Christen am Mittwoch bekommen. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache wünschte ihnen in einer knappen Aussendung "ein frohes Weihnachtsfest" und fügte hinzu, dass die orthodoxen Kirchen ein "wichtiger Teil der europäischen Kultur "seien.

"Christlicher" Strache

Hintergrund dürfte die Selbstinszenierung des FPÖ-Chefs als Bewahrer christlicher Werte sein. Strache inszeniert sich schon seit längerem als Serben-Freund und Verteidiger des Christentums - Stichwort: Auftritt mit dem Kreuz.

Ein Teil der orthodoxen Kirchenfamilie, darunter jene Kirchen in Russland und Serbien, feiert das Weihnachtsfest nach dem Julianischen Kalender am 7. Jänner und nicht am 25. Dezember. (APA)